
13 May 2026
Dark Factories beschreiben ursprünglich vollautomatisierte Fabriken ohne Menschen auf dem Shopfloor. In Software wird der Begriff inzwischen für Level-5-Entwicklung verwendet: Ziel oder Spezifikation rein, Software raus. Sebastian und André diskutieren, warum dieses Bild hilfreich ist – und wo es in die Irre führt, weil Softwareentwicklung häufig neue, schlecht definierte Probleme löst statt stabile Produktionsprozesse zu wiederholen.
Im Zentrum steht der Unterschied zwischen echter L5-Architektur und unreviewter Codegenerierung mit Marketinglabel. StrongDM dient als wichtiges Referenzbeispiel: Specs, Harnesses, Digital-Twin-Umgebungen und unabhängige Szenarien machen „no human review“ überhaupt erst diskutierbar. Ohne diese Struktur bleibt der Schritt riskant, besonders für Organisationen, die heute eher auf L2 oder L3 arbeiten.
Für Tech Leader wird Spec Writing zur Schlüsselfähigkeit. Der Bottleneck wandert von Code zu Verhalten, Akzeptanzkriterien, Validierung und Produkturteil. Gleichzeitig bleiben menschliche Guardrails wichtig: datengetriebene Produktloops können Innovation beschleunigen, aber auch Nutzer überfordern und Enshittification beschleunigen.
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Links und Referenzen
StrongDM Software Factory: https://factory.strongdm.aiSimon Willison über StrongDMs Software Factory: https://simonwillison.net/2026/Feb/7/software-factory/Dan Shapiro: The Five Levels from Spicy Autocomplete to the Dark Factory: https://www.danshapiro.com/blog/2026/01/the-five-levels-from-spicy-autocomplete-to-the-software-factory/Stanford CodeX: Built by Agents, Tested by Agents, Trusted by Whom?: https://law.stanford.edu/2026/02/08/built-by-agents-tested-by-agents-trusted-by-whom/strongdm/attractor auf GitHub: https://github.com/strongdm/attractorstrongdm/attractorbench auf GitHub: https://github.com/strongdm/attractorbench